
Arbeit: Work-in-progress
Material: Papier, Wolle, Fineliner, Aquarell
Material: Papier, Wolle, Fineliner, Aquarell
Das Geflecht hält den Atem an, zur Nahstelle. Ein Übertritt. Nimm die Faser, leg sie quer zum Puls. Es wuchert im Hohlraum, eine stille Übereinkunft der Gefäße. Nichts ist eigen. Alles geliehene Dichte. Tastest du das Ventil? Der Durchlass regelt die Farbe des Tags. Ein Scharnier aus weichem Gewebe schlägt um. Es ist die Reibung, die das System warm hält.
Vier Millimeter tiefer beginnt die Verschränkung. Du ziehst die Linie nach, bis sie im Epithel verschwindet. Eins rastet in Zwei ein, ein Klickgeräusch im respiratorischen Raum. Wer speist hier wen? Die Flüssigkeit sucht sich den Weg durch die Kapillaren wie eine Verabredung ohne Ort. Wir notieren: Ein Einstrom. Ein Auslass. Die Symmetrie ist nur eine Behauptung.
Hinter der Krümmung liegt das Depot. Ein Rest Licht fällt auf die Projektionsfläche. Es filtert das Blau aus der Stunde. Wenn du drückst, gibt der Widerstand nach, ein leises Knirschen von Kalk und Kooperation. Das ist der Moment, in dem das Außen zum Sediment wird. Es lagert sich an, bildet Schichten, schreibt sich ein in die Wandung. Wer meldet sich hier an? Wer bringt die Scherben zur Ordnung? Der Takt gibt die Richtung vor, geradeaus durch die Windungen, bis die Berührung staubt. Das nehme ich mit, die Symbiose bleibt stehen. Ein Abdruck im Inneren, der nach Außen weist.