Evelyn Solinski lebt in Hamburg mit Draht nach Berlin, Potsdam und München.
“In der gestalterischen Arbeit nähere ich mich Möglichkeiten der Übersetzung. Ich frage mich wie ich den Transfer von einer in eine andere Sprache entlang des Lese- und Schreibbegriffs visuell begreifen kann.
In Performances, Installationen und Realisierungen von Buchkörpern untersuche ich die Ränder in Transkribition, Notation, Zuschreibung und immer mit der Frage nach Beschaffenheit in Sprache, während
Materialien mit unterschiedlichen Merkmalen in Relation zueinander gesetzt werden.”

Neben ihrer Tätigkeit als künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin, ist Evelyn Dozentin für Sprache, Typografie und Serigrafie.
Seit 2020 leitet sie das ArchivUE, seit 2021 den Verlag UE publishing practices an der University of Europe for Applied Sciences.
Evelyn ist offen für Projekte und Kollaborationen.

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Triennale: Forms of being Human, Forms of other Rooms, Food Transformation














Arbeit: Publikation
Ort: Hamburg Kunstraum Oberfett, Enfants Artspace, Deichtorhallen Schiffscontainer 
Jahr: 2018
Herausg.: University of Europe for Applied Sciences, Prof. Heike Ollertz, Prof. Dr. Nina Röder, Irina Ruppert
Fotos: David Kern
Die Studiengänge Fotografie sowie Film- und Motion Design wurden ausgewählt im Rahmen der Phototriennale 2018 – dem internationalen Festival der Fotografie – fotografische und multimediale Arbeiten an drei Ausstellungsorten in Hamburg zu präsentieren. Begleitend zu den drei Ausstellungen sind drei Publikationen entstanden. Die einzelnen Seiten konnten am jeweiligen Ausstellungsort von den Besucher:innen in einer Buchschraubenbindung selbst zu einem Katalog zusammengestellt werden. In der Publikation FORMS OF BEING HUMAN werden unterschiedliche Positionen des menschlichen Verhaltens und Daseins gezeigt. Zu sehen waren im Kunstraum Oberfett Auseinandersetzungen mit familiären, kulturellen oder gesellschaftlichen Praktiken.

FOOD TRANSFORMATION – Visionen über das Essen von morgen. Essen ist ein Sinnbild für das Leben, es stiftet Identität, vermittelt Heimatgefühle und prägt kulturelle und soziale Regeln. Aber wie sieht die Ernährung der Zukunft aus? Werden wir Gemüse in Indoor-Farmen züchten oder Algenproteine und Mehlwürmer essen? Oder in einem Laboratorium Essensmodelle entwerfen und sie mit einem 3-D-Drucker drucken?

Im Festivalzentrum Deichtorhallen haben die Studierenden anlässlich der Triennale, neben anderen namhaften Hochschulen für Kunst und Design, einen Schiffsfrachtcontainer, der unter dem Titel FORMS OF OTHER ROOMS fotografisch und videovisuell gestaltet wird. Was ist das Andere? Der Begriff das »Andere« beschreibt Räume, die uns wenig bekannt sind, zu denen wir keinen Zugang haben, die uns auf den ersten Blick seltsam oder fremd erscheinen. Zusätzlich zur Ausstellung im Innenraum des Containers, wurde ab Einbruch der Dunkelheit die Außenwand des Containers mit einem Videomapping bespielt.

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