Evelyn Solinski lebt in Hamburg mit Draht nach Berlin, Potsdam und München.
“In der gestalterischen Arbeit nähere ich mich Möglichkeiten der Übersetzung. Ich frage mich wie ich den Transfer von einer in eine andere Sprache entlang des Lese- und Schreibbegriffs visuell begreifen kann.
In Performances, Installationen und Realisierungen von Buchkörpern untersuche ich die Ränder in Transkribition, Notation, Zuschreibung und immer mit der Frage nach Beschaffenheit in Sprache, während
Materialien mit unterschiedlichen Merkmalen in Relation zueinander gesetzt werden.”

Neben ihrer Tätigkeit als künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin, ist Evelyn Dozentin für Sprache, Typografie und Serigrafie.
Seit 2020 leitet sie das ArchivUE, seit 2021 den Verlag UE publishing practices an der University of Europe for Applied Sciences.
Evelyn ist offen für Projekte und Kollaborationen.

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DAS SEIN UND DAS NICHTS





















Arbeit: Buchgestaltung
Ort: Kiel
Jahr: 2014
»Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt.«

Der Satz Sartres zum von ihm begründeten Existentialismus aus seinem Werk DAS SEIN UND DAS NICHTS fasst radikal zusammen wozu wir als Menschen in der Welt bestimmt sind.

Diese Buchneugestaltung bewegt sich an den Grenzen dessen, das unsere Freiheit hervorbringt: dem Nichts. Aber das Nichts ist nicht. Das Nichts gibt es nur an der Oberfläche des Seins. Indem Entscheidungen in Situationen getroffen werden, geben wir seinen Sinn an. Der Mensch befindet sich in einem Prozess, der anhält, und der hinterfragt werden kann. Diese Arbeit ist etwas Endliches im Unendlichen.
Mark