Evelyn Solinski lebt und arbeitet in Hamburg. Neben ihrer Tätigkeit als künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin, ist sie Lehrbeauftragte für Typografie und Serigrafie an der University of Applied Sciences Europe. Das gestalterische Interesse ihrer Arbeit liegt auf einem konzeptionellen Anspruch. Ihr Repertoire umfasst Visualisierungen von Büchern, Plakaten, Installationen und Identitäten, meist im kulturellen Bereich. In ihrer persönlichen Recherche beschäftigt sie sich mit Begriffen wie Übersetzung, Notation, Transkription und Zuschreibung. Sie ist offen für Projekte und Kollaborationen.

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Arbeit: Fotografien
Kamera: Rolleicord Mittelformat
Ort: Island, Rangárþing eystra
Jahr: 2018
Ausstellungsshot: Kin Wah Lok
Züge eines Halbkreises indirekter Richtung in der Nähe des Flügels verwinden in korrekter Ordnung aneinander: Reihen, Bögen, Ellipsen. In Kehlungen ineinandergetragener Breitengrade bläut ein graugewordener weißer Kessel ringsum im Schnitt. Marmorierungen entlang der Berge kanten an Kerben am Rande der Konturlinien. Eine Nasenlänge in Rasterung mit tropfenförmiger Verteilung trägt die Spitzen in algoritmischer Wiederkehr. Sie kalben, keimen, kratzen, mit Asche geschichtet. Reifen, die nach zwei Tagen wiederhergestellt sind in drei Rahmen – zwei davon in gleicher Farbigkeit unterteilt – wandeln sich schattenförmig in einem 61-Grad-Winkel an einer ungeraden Kante unverhältnismäßig dem Licht entgegen. Rauschendes Tupfen minimal wippender Spritzer dampfender Klänge. Augenlider summen im kerbenförmigen Stratus zu frequentierten Parallaxenverschiebungen. Zueinander in weichen Abstufungen einer Rahmung um einer sich im Fenster reflektierenden Zuordnung einer Silhouette in Farbe. Wie lautet die Frage zu einer sich um den Meridian drehenden Sirene in der Erscheinung einer Umrundung? Wie in einem Band dreikilometerlang von 23F bis 22A als Trachäus gesetzte Gestalt. Miteinander.

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